Übersetzungen und Feuerwehr – wo ist der gemeinsame Nenner?

Vor Kurzem war ich mit meiner Familie beim Tag der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr in unserem Ort. Die Feuerwehr ist aufgrund der Lage unseres Ortes in der Nähe von zwei Autobahnen sehr gut ausgestattet mit Fahrzeugen und Rüstzeug, aber auch mit Personal. Ich staunte über die vielen mit Namensschild ausgestatteten Spinde in der Umkleide!

Für meine Tochter waren die Hüpfburg und die Demonstration, wie ein Heckenbrand von der Drehleiter aus gelöscht wird, das Größte! Und natürlich das spätere Planschen in der Löschwasserpfütze, ganz zur Verzweiflung der Mutter.

Mich selbst haben die Fahrzeuge besonders fasziniert. Diese Ordnung! Diese logische Struktur! Diese Übersicht!

Alle Werkzeuge haben ihren Platz, alles ist beschriftet. Die Werkzeuge, die persönliche Schutzausrüstung und die Schläuche sind alle ordentlich verstaut und liegen so, dass sie im Einsatzfall einfach und schnell aus dem Fahrzeug entnommen und eingesetzt werden können. In der Umkleide sind die Hosen bereits im Spind über die Stiefel gezogen, sodass man sich nicht im Hosenbein verheddern kann, wenn es schnell gehen muss. Schließlich entscheiden im Ernstfall teilweise Sekunden über das Leben von Menschen. Gleichzeitig sind Schläuche so gesichert, dass sie sich nicht von selbst entrollen, aber von Menschenhand schnell entsichert werden können.

Das ist Effizienz! Das ist gelebtes Qualitätsmanagement! Das ist Risikomanagement!


Und wie kommen hier Übersetzungen ins Spiel?

Übersetzungen sind das Ergebnis einer komplexen Wissensarbeit. Hierbei müssen die üblichen Formalien wie Syntax, Orthografie und Grammatik der Zielsprache natürlich beachtet werden, es gehören aber auch die richtige Übertragung der Inhalte, Sprachkonventionen, die Zielgruppe und der Zweck des Textes, Styleguides und spezielle Kundenanforderungen wie Terminologie oder Standardtexte zu der Übersetzungsarbeit.
Damit Übersetzer und ggf. Revisoren ihre Arbeit korrekt durchführen können, benötigen Sie also eine Menge an Informationen.

Ein Qualitätsmanagementsystem gibt Struktur

In einem Übersetzungsunternehmen gibt ein nach ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem Struktur: Es sind Prozesse festgelegt, die den Mitarbeitern in ihrer Arbeit Sicherheit geben, weil sie einfach zu befolgen sind. Die benötigten Informationen für die Bearbeitung eines Übersetzungsauftrags, also das Rüstzeug der Übersetzer, sind jederzeit zu finden – sei es in Form von Arbeitsanweisungen, Terminologiedatenbanken, satzbasierten Datenbanken oder anderen Referenzmaterialien.
Wie im Rüstwagen der Feuerwehr sind Dateien eindeutig benannt, Korrespondenz und Hintergrundinformationen gut beschriftet abgelegt. Übersetzer und Revisoren erhalten Feedback zu ihrer Arbeit und es wird eine regelmäßige Bewertung der Leistung der Mitarbeiter vorgenommen, die bei der Auswahl der geeigneten Kandidaten für den nächsten Übersetzungsauftrag hilft.
All dies an sich trägt zur Effizienz sowie zur Fehlervermeidung bei. Das wiederum bedeutet weniger Kosten, weniger Zeit und ein geringeres Risiko. So erhält der Kunde ein qualitativ hochwertiges Übersetzungsergebnis, das ganz seinen Anforderungen und Wünschen entspricht.


Spezielle Anforderungen im Medizinbereich

Gerade bei Übersetzungen im Medizinbereich, einem der wesentlichen Schwerpunkte von Apostroph Germany, sind diese standardisierten Abläufe besonders wichtig. Denn es kommt auf die Details an. Ist eine Übersetzung fehlerhaft, können auch hier Menschenleben auf dem Spiel stehen, genau wie bei der Feuerwehr. Dieses Risikos sind wir uns bewusst und arbeiten daher bei diesem Bereich gemäß unserer Zertifizierung nach der Übersetzungsdienstleistungsnorm ISO 17100 nach dem Vier-Augen-Prinzip. Wir haben also quasi die Hose über den Stiefeln. Wie bei jedem anderen Auftrag setzen wir dabei hochqualifizierte Übersetzer und Revisoren ein, die regelmäßig von uns bewertet werden und durch Feedback immer besser werden.

Gerne beraten wir Sie, wie unser Qualitätsmanagementsystem auch Ihnen helfen kann, zielgruppengerechte Texte in den von Ihnen gewünschten Fremdsprachen zu erhalten.

Theresa Mansfield

Theresa Mansfield liebt es, die von ihr erlernten Sprachen – Spanisch, Französisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch oder Schwedisch – in fremden Ländern zu verwenden und zu verbessern. Dafür reist sie auch der Familie wegen am liebsten nach Südafrika. Wenn sie sich nicht gerade dem Qualitätsmanagement für das Unternehmen widmet, wendet sie es auf ihr Hobby, das Backen, an und von Zeit zu Zeit erfreut sie den Bremer Standort mit den Ergebnissen.
Theresa Mansfield