Was war, was bleibt, was kommt?

Zum Jahresbeginn haben wir mit unserem CEO, Ulrich Barnewitz, ein kleines Kamingespräch geführt. Seine Antworten zu den drei großen Fragen – bezogen auf Wieners+Wieners – lesen Sie hier.

Niemand wird es leugnen: 2021 war ein herausforderndes Jahr, in vielen Bereichen, auf vielen Ebenen. In der Arbeitswelt zeigt sich nicht erst jetzt, dass das Digitale immer wichtiger wird – und so alle fordert, die am Markt bestehen wollen.

Gesellschaftliche Veränderungen finden in den letzten Jahren immer schneller statt, was auch bei uns zu neuen Prozessen und Anforderungen führt. Zu nennen ist hier zum einen der technologische Aspekt: Automatisierung und die sich rasant entwickelnden maschinellen Übersetzungstools werden immer tiefer in unsere Systeme integriert.
Zum anderen ändert sich auch das Sprachgefühl: Einwortsätze, Slang, Dialekte, bewusst gesetzte Fehler, all das ist heute selbst in der professionellen Kommunikation eine Selbstverständlichkeit. Der Gebrauch von Sprache wird unübersichtlicher, aber zugleich vielfältiger.

Als Sprachdienstleister arbeiten wir natürlicherweise in einer Branche, die besonders von Vielfältigkeit und Entwicklung lebt. Schließlich ermöglichen wir gute, lebendige Kommunikation auf vielen Kanälen und verbinden als Übersetzer die unterschiedlichsten Kulturen.

Vielfältigkeit bedeutet auch, dass eine neue Flexibilität in die Arbeitswelt einzieht. Zu Hause arbeiten, im Büro präsent sein – beides wird in Zukunft in sehr vielen Branchen wie selbstverständlich möglich sein und ist es bei uns bereits. Wir arbeiten mit den verschiedensten Tools und Geräten, treffen uns per Video mit Menschen an den unterschiedlichsten Orten. Wir haben heute die Möglichkeit, viel eher so zu arbeiten, dass wir vor allem unsere Aufgaben erledigen und unsere Kunden glücklich machen, statt in starren Bürozeiten zu denken. Familie und Beruf lassen sich auf diese Weise besser vereinen. Damit steigen aber auch die individuellen Anforderungen an Selbstverantwortung und ein gutes Zeitmanagement.
Wir haben uns der dadurch geänderten Arbeitsrealität erfolgreich gestellt, indem wir für unsere Mitarbeiter mobiles Arbeiten nicht nur während der akuten Pandemielage, sondern auch langfristig möglich machen.

Auch die Projekte unserer Kunden werden aufgrund der aktuellen Planungsunsicherheiten immer kurzfristiger umgesetzt – was letztendlich dazu führt, dass auch die Produktion und die Korrektur von Texten entsprechend schneller vonstattengehen muss. Bei gleichbleibender Qualität, versteht sich! Außerdem wird die Technologielandschaft bei unseren Kunden deutlich differenzierter, wir liefern mit individuellen Schnittstellenlösungen die passenden Antworten. Der technologische Wandel wird sich im nächsten Jahr ganz sicher weiter beschleunigen.

Uns erwartet also eine spannende Zukunft mit vielfältigen Möglichkeiten, aber auch neuen Herausforderungen. Je technologischer vieles wird, desto wichtiger werden echter Austausch und aktive Kommunikation zwischen Menschen. Das ist eine vielfältige Zukunft, auf die ich mich freue und die wir selbst aktiv mitgestalten werden.

Deshalb gehen wir entschlossen in das Jahr 2022: Als Sprachdienstleister setzen wir längst auf die optimierte Kombination von künstlicher Intelligenz UND menschlicher Intuition. Wir investieren weiter konsequent in Übersetzungs- und Prozesstechnologien – und in unsere Mitarbeiter.

Gemeinsam entwickeln wir uns weiter. Und wir machen diese Entwicklung auch nach außen deutlich erlebbar und sichtbar: 2022 wird aus Wieners+Wieners der deutsche Teil der Apostroph Group. So können wir unsere Kompetenzen weiter bündeln und das Beste aus zwei Welten zusammenführen: „creativity meets technology“.

Wir bleiben ein verlässlicher Partner für vielfältige Services in Sachen Sprache, Beratung und Technologie – auch in Zukunft übersetzen und lektorieren wir schnell und effizient, inhaltlich präzise und treffend im Ton. Denn das wirklich Schöne ist: Bei uns hat immer ein Mensch das letzte Wort.